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Formel 1-Finale in Abu Dhabi: Showdown in der Wüste

Formel 1-Finale in Abu Dhabi: Showdown in der Wüste

Das Formel 1-Finale in Abu Dhabi verspricht spannende Rennaction. Das Alpine F1 Team will beim letzten Rennen der Saison 2021 erneut starke Ergebnisse einfahren und den fünften Platz in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft mit nach Hause bringen. Die beiden Werksfahrer Fernando Alonso und Esteban Ocon freuen sich auf das Nachtrennen und erklären die Besonderheiten des Yas Marina Circuit.

Vollgas im Scheinwerferlicht. Rad-an-Rad-Duelle in der wohl rasantesten Rennserie der Welt. Mitten in der Wüste. Draußen legt sich das Dunkel der Nacht tiefschwarz über Dünen und Dächer. Derweil erstrahlt der auf der Yas-Insel im Herzen von Abu Dhabi gelegene Formel 1-Kurs in gleißend hellem Licht. Ein Meer an Scheinwerfern erleuchtet das 5,281 Kilometer lange Asphaltband des Yas Marina Circuit und bereitet die perfekte Bühne für das Formel 1-Finale der Saison 2021.

Eine Saison, die an Spannung kaum zu überbieten war. Bis zuletzt, denn die Entscheidung im Kampf um die Fahrerkrone fällt erst beim letzten Rennen am kommenden Sonntag.

Formel 1-Finale 2021: Alpine F1 Team will Platz 5 in der Konstrukteurs-WM verteidigen

Das Alpine F1 Team legte in seinem ersten Formel 1-Jahr ein starkes Debüt aufs Vollgasparkett. Die Werksmannschaft feierte mehrere Top-Platzierungen und Erfolge – darunter der sensationelle Sieg von Esteban Ocon beim Grand Prix von Ungarn, Platz drei für Fernando Alonso in Katar sowie zahlreiche weitere Top-Ten-Ergebnisse. Vor rund einer Woche schrammte Ocon in Saudi-Arabien denkbar knapp an einer weiteren Podiumsplatzierung vorbei: Am Steuer des Alpine A521, der vom effizienten Hybridantrieb Renault E-Tech 20B befeuert wird, überquerte der Franzose die Ziellinie als Vierter. Am Ende fehlte ihm nur eine Zehntelsekunde zu Rang drei.

Vor dem Formel 1-Finale in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat das Alpine F1 Team beste Chancen, die starke Saison mit Rang fünf in der Konstrukteurswertung zu krönen. Laurent Rossi, Chief Executive Officer von Alpine, weiß jedoch sehr gut, dass noch nichts in trockenen Tüchern ist: „Unser Punktevorsprung auf Alpha Tauri ist zwar recht komfortabel. Aber in der Formel 1 kann alles passieren. Das haben wir in diesem Jahr bereits mehrfach erlebt. Noch gibt es nicht zu feiern. Die Saison hielt für uns einige Highlights bereit. Dennoch müssen wir sehr selbstkritisch sein, denn Platz fünf ist nicht unser Anspruch. Für die kommenden Jahre haben wir uns klare Ziele gesetzt. Jetzt gilt es, die Erkenntnisse aus dieser Saison zu nutzen, um Alpine dorthin zu bringen, wo die Marke hingehört. Der Schlüssel zum Erfolg ist starkes Teamwork auf und abseits der Rennstrecke. Und genau dieser Teamgeist zeichnet unsere Mannschaft in Enstone, Viry und Dieppe aus. Wir gehen unseren eigenen Weg – auch wenn das nicht immer ganz nach Plan verläuft.“

Ocon und Alonso sind heiß auf das Nachtrennen in der Wüste

Esteban Ocon reist nach seinem vierten Platz beim Großen Preis von Saudi-Arabien vor einer Woche mit gemischten Gefühlen zum Formel 1-Finale nach Abu Dhabi: „Es ist schon irgendwie seltsam. Natürlich bin ich enorm stolz auf das Ergebnis. Gleichzeitig verspüre ich aber auch ein wenig Enttäuschung über den so knapp verpassten dritten Platz. Wir haben alles gegeben, aber das war leider nicht genug, um den Sprung aufs Podium zu schaffen. Beim Formel 1-Finale in Abu Dhabi herrscht im Fahrerlager während des gesamten Wochenendes traditionell eine einzigartige Atmosphäre. Dieser Grand Prix ist eines von mehreren Nachtrennen im aktuellen F1-Kalender. Mir persönlich macht das Fahren bei diesen Bedingungen sehr viel Spaß, denn unter Flutlicht kommt im Cockpit ein ganz anderes Geschwindigkeitsgefühl auf.“

Fernando Alonso freut sich ebenfalls auf den Yas Marina Circuit. Der vom deutschen Architekten Hermann Tilke konstruierte Kurs erlebte vor dem Formel 1-Finale einige Modifikationen. Im Zuge der Bauarbeiten verkürzte sich die Runde von ehemals 5,5 auf 5,28 Kilometer.1 An Spektakel mangelt es jedoch nicht – ganz im Gegenteil. Der Wechsel aus schnellen und langsamen Kurven mit der 1,2 Kilometer langen Gerade zwischen den Kurven 5 und 6 sorgt erfahrungsgemäß für spannende Rennaction.

„Der Yas Marina Circuit ist eine tolle Rennstrecke. In der Vergangenheit war das Überholen hier jedoch nicht immer ganz einfach. Ich bin gespannt, ob der Kurs dank der Umbauarbeiten nun mehr mutige Manöver zulässt“, erklärt Fernando Alonso. „Außerdem geht es ja noch um die Wertung, welcher Fahrer in dieser Saison die meisten Überholmanöver gezeigt hat. Hier liege ich gemeinsam mit Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen an der Spitze. Vielleicht können wir Drei am Sonntag ja unser eigenes Rennen im Kampf um die Krone des besten Überholers ausfechten.“

1 Quelle: https://www.formula1.com/en/racing/2021/United_Arab_Emirates/Circuit.html

(Stand 12/2021, Irrtümer vorbehalten)

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