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Mercedes passt Führungsstruktur an neue Aufgaben an

Mercedes passt Führungsstruktur an neue Aufgaben an

Neue Märkte erfordern neue Strukturen: Mercedes schafft die Baureihenleiter ab, um mehr Tempo in der Entwicklung aufzunehmen. Christoph Starzynski, der Vater des rein elektrischen EQS, verantwortet in Zukunft die gesamte Integration des elektrischen Antriebs. Auch andere Personalrochaden stehen an.

Um die Umstellung auf die Elektromobilität zu beschleunigen, hat Mercedes im Topmanagement kräftig nachgeschärft. So hat Christoph Starzynski mit 1. Januar die Leitung für die Integration des elektrischen Antriebs übernommen. Er rückt damit auch in den Vorstand der 2020 gegründeten Einheit Mercedes-Benz Drive Systems auf, bei der sämtliche Antriebe vom Einkauf bis zur Produktion gebündelt sind. Die bisherigen Baureihenleiter wurden abgeschafft. Starzynskis bisherige Einheit wurden mit der Premiere des EQS-SUVs aufgelöst und in die Bereiche Integration Gesamtfahrzeug unter der Leitung von Jürgen Bartels und Produktstrategie unter der Leitung von Wolf-Dieter Kurz überführt. Als Teil der „Ambition 2039“ arbeitet Mercedes-Benz daran, in weniger als 20 Jahren eine CO2-neutrale Neuwagen-Flotte anzubieten. Bereits bis 2030 will das Unternehmen mehr als die Hälfte seiner Autos mit Elektroantrieb verkaufen – hierzu zählen vollelektrische Fahrzeuge und Plug-in-Hybride.

Auch der Prozess von der Entwicklung bis zur Industrialisierung der Batteriezellen soll zukünftig aus einer Hand kommen. Geleitet wird dieser Bereich von Andreas Friedrich. Mit diesen Neuaufstellungen will Entwicklungschef Markus Schäfer die Zeit bis zur Marktreife neuer Modelle deutlich verkürzen. Dass das geht, hat Mercedes mit der auf der CES in Las Vegas präsentierten Studie EQXX bewiesen. Diese entstand innerhalb von nur 18 Monaten und punktet mit höchster Effizienz, ohne zusätzlichem Akkugewicht. Vor allem aber mit Rekord-Wirkungsgrad: an den Rädern sollen 95 Prozent der Energie aus der Batterie ankommen. Die elektrische Antriebseinheit des EQXX soll bereits bei den nächsten Kompaktwagen 2024/2025 eingesetzt, Plattformen vereinfacht werden. Den Durchschnittsverbrauch je 100 Kilometer gibt Daimler mit 10 kWh an. „Wir bauen das Auto um einen Computer herum“, hat Schäfer schon früher angekündigt. Die Personalveränderungen sollen diese Straffung unterstützen.

Quelle: automobilwoche.de – Exklusiv: Baureihenleiter abgeschafft: Mercedes strafft Entwicklung

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