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Europäische Union will Plug-In-Hybride genauer unter die Lupe nehmen

Europäische Union will Plug-In-Hybride genauer unter die Lupe nehmen

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Plug-In-Hybride (PHEV) sollen ab 2025 genauer unter die Lupe genommen werden. Hierzu plane die Europäische Union die Methode zur Messung der Kohlendioxidemissionen von PHEV zu verschärfen, so zwei mit der Angelegenheit vertraute Quellen gegenüber Reuters. In das überarbeitete Testverfahren, das voraussichtlich ab etwa 2025 durchgesetzt werde, sollen real gemessene Daten zum Kraftstoffverbrauch einfließen.

Grundlage für die Überdenkung der Messmethode sei die Tatsache, dass die derzeitigen Tests Ergebnisse liefern, die bis zu viermal unter den tatsächlichen Emissionen liegen. Sollte dies durch das neue Testverfahren bewahrheiten, werden einzelne Automobilhersteller dazu gezwungen noch schneller auf reine E-Autos umzusteigen, um etwaige Strafzahlungen für Überschreitung der CO2-Emissionswerte der Flotte zu vermeiden. Wie eingangs erwähnt sollen in die verbesserten Messmethoden reale Daten aus Kraftstoffverbrauchsmessern – die nach EU-Recht ab 2021 in Neuwagen eingebaut werden müssen – einfließen Dies wird ein realistischeres Bild davon vermitteln, wie sehr sich PHEV immer noch auf ihren Verbrennungsmotor und nicht auf die elektrische Batterie verlassen.

Petr Dolejsi, Direktor für nachhaltigen Verkehr beim Verband der europäischen Automobilhersteller (ACEA), gibt in diesem Zusammenhang zu verstehen, dass sich der Nutzwertfaktor der PHEV ändern wird. Womit er sich auf die durchschnittliche Schätzung der Reichweite eines Hybridfahrzeugs im Elektromodus bezieht. Ob das neue Messverfahren tatsächlich 2025 zum Einsatz kommen kann. Hierfür stehen zu viele Faktoren im Raum, welche berücksichtigt werden müssen.

Ein Beamter der Europäischen Kommission gab zu verstehen, dass eine Änderung der Durchführungsbestimmungen für Euro 6-Schadstoffemissionen zur Überarbeitung des Testansatzes – genannt Worldwide Light Vehicles Testing Procedure (WLTP) – zur Bestimmung von Nutzfaktoren auf der Grundlage von realen Daten von Kraftstoffverbrauchsmessgeräten diskutiert werde, aber man sei nicht in der Lage, weitere Einzelheiten zu nennen. So werden mögliche Änderungen zunächst von der Arbeitsgruppe Kraftfahrzeuge, die sich aus Vertretern der Industrie, der Regierung und der Verbraucherverbände zusammensetzt erörtert, bevor noch im Laufe 2022 eine endgültige Entscheidung getroffen werden soll.

Dass dies notwendig ist zeigen Studien von Umwelt-Thinktanks wie dem International Council for Clean Transportation (ICCT). Denn diese offenbaren, dass selbst der WLTP-Test weit von der Realität entfernt ist, insbesondere bei Hybridautos, die den Verbrennungsmotor etwa doppelt so stark beanspruchen wie die Testergebnisse zeigen. Für die ICCT-Studien wurden die tatsächlichen Emissionsdaten von mehr als 100.000 Plug-in-Hybriden aus Quellen wie Firmenwagen-Datenbanken oder Websites zur Verbrauchsmessung verwendet. Und nicht auf Grundlage von Werten aus dem Labor begründet.

Zu den Gründen für das ICCT-Ergebnis gehört die Tatsache, dass Plug-in-Hybride seltener aufgeladen werden und eine kürzere rein elektrische Reichweite haben, als im Test angenommen wird. Die reale Abweichung ist bei Firmenwagen sogar noch höher, wahrscheinlich weil die Fahrer weniger Anreiz haben, das Fahrzeug aufzuladen – eine billigere Option als das Tanken -, wenn sie nicht selbst die Kosten tragen.

Quelle: Reuters – European Union to toughen emissions test for hybrid cars -sources

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