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STREETBOOSTER Two: Bindeglied der E-Mobilität im Alltag

STREETBOOSTER Two: Bindeglied der E-Mobilität im Alltag

E-Scooter sind im Alltag mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Nicht nur in größeren Städten, in denen diese an jeder Ecke vorzufinden sind. Sondern auch immer mehr im privaten Gebrauch, wo die Elektro-Scooter ihre Berechtigung finden. War ich zunächst skeptisch, hat sich mit dem STREETBOOSTER One meine Einstellung dazu verändert. Mit der zweiten Generation, dem STREETBOOSTER Two, bin ich nun vollendens überzeugt. Warum, dass erfährst du nachfolgend.

Durch eigene Erfahrung und Gespräche mit Familie und Freunden lässt sich zumindest für mich festhalten, dass E-Scooter nicht für jedermann die perfekte Wahl sind, es muss zu den Lebensumständen und dem eigenen Alltag passen. Als einziges Fortbewegungsmittel wäre es für mich nicht die erste Wahl. Aber als Ergänzung zum E-Auto und Rad definitiv eine Bereicherung. Mittlerweile ist es sogar so, dass ich meine Einkäufe damit erledige. Etwas, was ich beim STREETBOOSTER One noch ausgeschlossen habe. Was einfach an der fehlenden Erfahrung mit Elektro-Scooter lag.

Die Qualität, Verarbeitung, Langlebigkeit und Portabilität sind aber natürlich auch ein entscheidender Faktor, sowie die Akku-Kapazität, beziehungsweise Möglichkeit zum Problemlosen laden. Hier hat die zweite Generation des STREETBOOSTER weitere Schritte nach vorne gemacht. Und senkt die Hürde einen Scooter im Alltag zum regelmäßigen Begleiter zu machen. Dazu dann gleich mehr.

Was ein solcher überhaupt erfüllen muss, um als E-Scooter im Straßenverkehr zugelassen zu werden, dass hatte ich bereits im Testbericht zur ersten Generation erläutert. STREETBOOSTER setzt bei den eigenen Modellen auf wenige Bauteile, diese dann noch aus einem Guss gefertigt, um möglichst wenig Reklamationen im Nachgang zu erhalten. Eine Rechnung, welche aufzugehen scheint.

Auf den One folgte im Juli 2021 der Two. Dieser soll das erste Modell nicht ersetzen, sondern eine weitere Nische im Markt besetzen. Er kommt ein wenig schwerer, mit größeren Reifen, Wechselakku und mehr Reichweite daher. Verbaut sind im Akku 21.700-Batteriezellen von LG Chem, mit dazu passendem Batteriemanagementsystem. Zudem biete er die Grundlage für ein eigenes Mikromobilitätsverleihsystem, welches stationsgebunden arbeitet und in Städten zum Einsatz kommen soll – doch dazu gerne mehr, im Gespräch mit Jochen Dietermann, dem Geschäftsführer des Unternehmens.

E-Scooter trifft auf Automobilindustrie

STREETBOOSTER weißt daraufhin, dass der eigene Elektroroller mit modernsten Methoden der Automobilindustrie entwickelt wurde. Wie zuvor bereit erwähnt sind alle tragenden Bauteile aus hochwertigen Aluminiumlegierungen gefertigt und exakt verschweißt. Dies führt zu einer besonders hohen Spurstabilität, sodass man sogar einhändig fahren könnte. Etwas, was ich mich fairerweise nicht trauen würde. Aber ich weiß, dass die Möglichkeit zumindest bestünde. 

Die volle Leistung würde ich hierbei allerdings nicht ausnützen wollen, denn hier kommt die zweite Generation doch deutlich flotter vom Fleck, als die Erste. Ein im Hinterrad verbauter E-Motor mit 700 Watt Spitzenleistung, sowie 450 Watt Nominalleistung sorgt für den nötigen Vortrieb. Wie Jochen im Gespräch zu verstehen gab, kann man die Leistung eines E-Scooter aber nicht nur auf dessen Leistung beschränken. Denn diese gibt im direkten Vergleich zu anderen Motoren gleicher Stärke keine zuverlässige Auskunft zur wirklichen Kraftentfaltung. Hier kommt es auf die Gesamtabstimmung zwischen der verbauten Regelelektronik und dem Motor an sich an. Nur hierdurch lassen sich optimale Leistungswerte erreichen.

Somit kann es durchaus sein, dass ein E-Scooter mit 500 Watt Nominalleistung in der Praxis schlechter abschneidet, als der vermeintlich schwächere STREETBOOSTER Two. Gebremst wird mittels zweier, unabhängig wirkender Bremssysteme. Die elektronische Bremse wirkt auf den Motor im Hinterrad und sie rekuperiert dabei, gewinnt also beim Bremsen etwas Energie zurück. Mit dem an der rechten Lenkerseite angebrachten Bremshebel betätigt man die Trommelbremse im Vorderrad. Da auch der scheinbar nur mechanisch wirkende Bremshebel elektrisch verbunden ist, wird beim Betätigen das Hinterrad zusätzlich etwas gebremst. 

Die rekuperierte Energie fließt in den entnehmbaren Akku ein, welcher Batteriezellen des Typs 21.700 von LG Chem verwendet. Die gleichen Zellen, wie man sie von Tesla bereits kennt. Durch entsprechende Programmierung wird eine Tiefenentladung und Überbelastung vermieden. 33 km realistische Reichweite seien zu erreichen. Wobei STREETBOOSTER zu verstehen gibt, dass unter stärkeren Belastungen höhere Reichweiten erreicht wurden. Der Two hat sich hierbei 26 Grad Außentemperatur, 20 km/h–Dauervollgas wo möglich und beladen mit 89 kg gestellt. Also nicht 75 kg bei 15 km/h auf einem Prüfstand, wie man es von anderen E-Scooter stellt, und dennoch konnte der STREETBOOSTER Two 36 km Reichweite erreichen.

STREETBOOSTER Two laden wo man möchte…

Für mich eines der Highlights ist die Tatsache, dass in der zweiten Generation des E-Scooters der 2,3 Kilogramm schwere Akku entnommen werden kann. Sprich, ich muss nicht mehr den kompletten E-Roller in die Wohnung zum Laden tragen. Mit 20 Kilogramm und Maßen von 118 cm x 45 cm x 38 cm (LxBxH – zugeklappt) nicht gerade eine simple Sache. Stattdessen wird durch ein Zug am großen, in der hinteren Radabdeckung integrierten Hebel, das Akkufach geöffnet, welcher herausgezogen werden kann. Der Akku kann außerhalb des Geräts mit dem passenden Ladegerät einfach geladen werden. Um ihn gegen Diebstahl zu sichern, ist ein Schloss verbaut. Alternativ ist es aber auch immer noch möglich den Akku im E-Roller zu laden.

Bleiben wir kurz beim Diebstahl-Schutz. Hier sollte man gezielt zu einem großen Schloss greifen, welches sich im Bereich der Querstange von Bodenteil zu Lenkstange befestigen lässt. Wer dann den Roller noch einklappt, sorgt dafür, dass es potenziellen Dieben nicht gerade einfach gemacht wird. Zudem kann für den Two die bekannte STREETBOOSTER App genutzt werden, mit welcher Detailinformationen abrufbar sind und mit der, der E-Scooter in eine Parkposition (mittels einer Wegfahrsperre) gesetzt werden kann.

Am E-Scooter selbst kann man noch verschiedene Fahrstufen auswählen (6, 12 oder 22 km/h) sowie durch einen Klickfix-Halter verschiedene System-Taschen angebracht werden. Was ich fairerweise noch nicht getestet habe. Die Geschwindigkeitsregulierung schon, die Taschen allerdings nicht. Wobei ich sagen muss, dass mir die 22 km/h im Alltag noch die meiste Freude beim Cruisen bescheren.

Beim Design des E-Roller stellt das Unternehmen künftig noch Veränderungen in Aussicht. Dieses soll zukünftig viele Möglichkeiten der Individualisierung bieten. So sein man in Vorbereitung verschiedener farbiger Foliensätze. Damit können viele Teile einfach farblich verändert werden. Bis dahin kann man zwischen den Rollerfarben luna weiß, grün und matt schwarz wählen

Positiv zeigt sich, dass der E-Scooter absolut spurstabil, dynamisch und sicher in der Handhabung ist. Des Weiteren profitiert der STREETBOOSTER Two von 10 Zoll großen Luftreifen. Hier hatte ich zu Beginn bereits das „Glück“, dass der Vorderreifen zu wenig Luft hatte. Aber kein Problem. Stippvisite bei der Tankstelle, Ventil auf, Luft rein, Ventil zu und losfahren. 

Seitdem gefühlt nicht mehr stehengeblieben, vor allem, wenn es darum geht, die Strecke von der Ladestation nach Hause zurückzulegen und vice versa. Und du, auch schon mit einem E-Scooter unterwegs?



Disclaimer

Der STREETBOOSTER Two wurde mir für diesen Testbericht kostenfrei zur Verfügung gestellt. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf meine hier geschriebene ehrliche Meinung.

Der Beitrag STREETBOOSTER Two: Bindeglied der E-Mobilität im Alltag erschien zuerst auf Elektroauto-News.net.

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