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Entwickelt Porsche in Zukunft seine Software selbst?

Entwickelt Porsche in Zukunft seine Software selbst?

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Porsche und Cariad, die Softwaretochter von Volkswagen, entwickeln einem Medienbericht zufolge gemeinsam die Software für zukünftige Elektroautos. Die Software namens E3, kurz für „End-to-End Electronic Architecture“, soll das Herzstück der nächsten Generation von Fahrzeugen sein und fortschrittliche Funktionen wie autonomes Fahren und Over-the-Air-Updates bieten. Der vollelektrische Macan, eines der kommenden Modelle von Porsche, soll mit der Version E3 1.2 ausgestattet werden. Doch die Entwicklung der E3-Software und damit die Zusammenarbeit mit Porsche ist mit einigen Hürden konfrontiert. Das Manager Magazin berichtet über die Hintergründe.

Eines der Hauptprobleme bestehe darin, dass Cariad parallel eine separate Version der E3-Software entwickelt, die als E3 2.0 bezeichnet wird. Diese Software soll 2026 erstmals im VW-Prestigeprojekt Trinity zum Einsatz kommen. Porsche ist jedoch besorgt, dass Cariad seine Ressourcen auf diese neue Softwareversion konzentrieren und damit die Entwicklung der E3 1.2-Version für Porsche vernachlässigen könnte.

Startet Porsche einen Alleingang?

Dies hat Porsche dazu veranlasst, über eine eigene Software nachzudenken und sich Unterstützung anderer Softwareentwickler zu suchen. Porsche möchte sich nicht allein auf Cariad verlassen und hat sich daher eine Ausstiegsklausel gesichert. Diese Klausel ermöglicht es Porsche, aus der gemeinsamen Vereinbarung mit Cariad auszusteigen, falls es zu Problemen und Verzögerungen kommen sollte.

Dies birgt allerdings kostspielige Konsequenzen. Sollte Porsche sich dafür entscheiden, auszusteigen, könnte dies finanzielle Auswirkungen auch auf Volkswagen und Audi haben. Porsche wäre verpflichtet, diese Kosten zu tragen. Damit wäre der Ausstieg aus dem Deal für Porsche eine teure Option. Dennoch behält sich Porsche das Recht vor, seine zukünftige Softwareentwicklung selbst in die Hand zu nehmen.

Die möglichen Auswirkungen auf die Softwareentwicklung sind nicht nur auf den vollelektrischen Macan beschränkt. Sie könnten sich auch auf die geplanten vollelektrischen Versionen des 718 und des Cayenne auswirken, die ebenfalls auf der E3 1.2 Plattform basieren sollen. Ein möglicher Produktionsverzug dieser Modelle könnte auch Porsches Pläne für ein vollelektrisches Luxus-SUV beeinflussen.

In dieser dynamischen und komplexen Beziehung zwischen Porsche und Cariad zeigt sich, wie entscheidend die Rolle der Softwareentwicklung für die Zukunft der Automobilindustrie ist. Es ist fraglich, ob Porsches eigene Entwicklungsanstrengungen oder die Zusammenarbeit mit Cariad der bessere Ansatz für den Autobauer sind.

Quelle: Manager Magazin – Warum Porsche das nächste Softwaresolo startet

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