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Autos winterfest machen: So bleiben Sie startklar auch bei Frost und Schnee

Autos winterfest machen: So bleiben Sie startklar auch bei Frost und Schnee

Renault Captur: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 7,3-1,5; Stromverbrauch kombiniert (kWh/100 km): 18,3-17,3 kWh; CO2-Emissionen kombiniert (g/km): 131-32. Energieeffizienzklasse: C-A+++.* (Werte nach Messverfahren VO [EG] 715/2007). Zur grafischen Darstellung der Energieeffizienzklasse klicken Sie HIER.

Autos winterfest zu machen zählt für viele Fahrzeugbesitzer zu den weniger geliebten Pflichten. Doch was sein muss, muss sein. Denn der Winter kommt oft über Nacht. Nicht immer mit Eis und Schnee – aber immer mit Kälte und Nässe, die Autofahrern zu schaffen machen. Zumindest denen, die sich nicht rechtzeitig darauf vorbereiten. Wir geben Ihnen ein paar nützliche Tipps, wie der Winter seinen Schrecken verliert und Sie gut und sicher durch die kalte Jahreszeit kommen.

Autos winterfest machen – daran denken die meisten von uns frühestens, wenn die Scheiben vereist sind oder gar schon der erste Schnee auf dem Autodach liegt. Wer so lange wartet, kann jedoch manche böse Überraschung erleben. Weder Eiskratzer noch Türschlossspray zur Hand, die Batterie schlapp, das Scheibenwischwasser gefroren und die Winterreifen in der Garage – das ist kein guter Start. Dabei ist es ganz einfach, Autos winterfest zu machen.

Autos winterfest machen: Gute Sicht ist das A und O

Sichtbarstes Zeichen, dass der Herbst dem Winter weicht: Morgens sind die Autoscheiben mit Raureif, gefrorenem Tau oder sogar schon Schnee überzogen. Daher sollten Autofahrer in diesen Wochen neben dicken Handschuhen auch Eiskratzer bereithalten – am besten zwei, damit der Beifahrer mithelfen kann. Ein Enteiserspray löst die eisige Schicht wirkungsvoll an.

Apropos: Sie sollten jetzt immer einen Türschlossenteiser in der Tasche tragen, denn wenn das Auto nicht aufgeht, sind auch die saubersten Scheiben unnütz. Am besten schmieren sie das Schloss schon vorher mit einem Universalspray oder einem nicht harzenden Öl. Genauso wichtig ist es, die Türdichtungen vor dem ersten Frost mit einem Pflegestift zu behandeln, damit sie nicht festfrieren.1

Zum Beseitigen von Schnee eignet sich ein Handfeger oder ein spezieller Schneebesen aus dem Zubehörhandel. Achten Sie darauf, dass sämtliche Fensterflächen, das Dach und die Motorhaube von Schnee und Eis gesäubert sind. Wichtig: Sie sollten Front- sowie Heckscheinwerfer besonders intensiv reinigen, um freie Sicht zu haben und besser von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden.

Dazu sollten Sie auch tagsüber mit Abblendlicht fahren und noch besser: Die Beleuchtungsanlage vorher von einer Fachwerkstatt überprüfen und einstellen lassen.2

Als zusätzliche Motivation für diese Sicherheitsmaßnahmen sieht die Straßenverkehrsordnung übrigens Bußgelder für nicht ordentlich freigekratzte Scheiben (10 Euro), Schnee auf dem Autodach beim Fahren (25 Euro) und schneebedeckte Kennzeichen (5 Euro) vor. Das für Umwelt und Motor schädliche Warmlaufenlassen des Motors kostet ebenfalls 10 Euro.3

Auto im Winter: So startet das Auto auch bei Minusgraden

Sobald die Sicht frei ist, offenbart sich oft das nächste Problem: Das Fahrzeug macht keinen Mucks. Wenn die Batterie bereits einige Jährchen auf dem Buckel hat, verliert sie vor allem bei Temperaturen unter null Grad Celsius bisweilen ihre Spannung und schafft es dann nicht mehr, den Motor zu starten. Außerdem verbrauchen die im Winter häufig genutzten Scheinwerfer, Heizung und weitere elektrische Verbraucher viel Strom – die Batterie wird besonders stark beansprucht. Schon im Herbst sollte sie einem Wintercheck in einer Werkstatt unterzogen werden. Die Fachleute können feststellen, ob die Batterie bereits geschwächt ist und sie bei Bedarf austauschen. Außerdem sollten die Zündkerzen des Motors einwandfrei funktionieren, eine kurze Überprüfung kann viel Ärger ersparen.

Autos winterfest machen: Reifen mit Alpin-Symbol gehören dazu

Wenn das Auto läuft, sollte das Gaspedal behutsam gedrückt werden, denn das richtige Warmfahren des Motors ist vor allem im Winter wichtig – so schonen Sie die Technik. Verschneite und gefrorene Straßen erlauben ohnehin meist kein forsches Tempo. Wer sicher ankommen will, der wechselt noch vor dem ersten Frost auf Winterreifen. Die speziell für winterliche Verhältnisse entwickelten Reifen garantieren bessere Haftung sowie kürzere Bremswege bei Kälte, auf Schnee, Eis und feuchtem Untergrund.

In Regionen mit weniger strengen Wintern können auch mit dem Alpin-Symbol gekennzeichnete Ganzjahresreifen eine gute Alternative darstellen. Achtung: Kontrollieren Sie regelmäßig das Profil der Winterreifen – schon bei einer Tiefe von weniger als vier Millimetern lässt ihre Wirksamkeit deutlich nach. Dann sollten sie unbedingt ersetzt werden.1

Die rechtzeitige Montage der wintertauglichen Räder dient nicht nur der Sicherheit, sondern bewahrt den Fahrer auch vor unangenehmen Überraschungen in der Verkehrskontrolle. Es herrscht zwar die sogenannte „situative Winterreifenpflicht in Deutschland“, allerdings gibt es keinen gesetzlich festgelegten Zeitraum. Eine Faustregel empfiehlt Winterreifen von „O“ bis „O“ – Oktober bis Ostern.

Fakt ist: Wer bei winterlichen Wetterverhältnissen mit Sommerreifen fährt, begeht einen Verkehrsverstoß. Die Polizei kann diesen mit einer Strafe von 60 Euro sowie einem Punkt in Flensburg ahnden. Bei einer Behinderung des Verkehrs infolge falscher Bereifung erhöht sich das Bußgeld sogar auf 80 Euro und einen Punkt.. Wer andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, muss sogar mit 100 Euro und einem Punkt rechnen.1

Autos winterfest machen: Bremsen, Frostschutz und Scheibenwischer

Ein weiterer wichtiger Punkt im Wintercheck für das Auto: die Bremsen. Sie müssen einwandfrei funktionieren – ein Bremsentest in einer Fachwerkstatt verschafft Gewissheit. Dazu gehört auch die Kontrolle der Bremsflüssigkeit, die in regelmäßigen Abständen gewechselt werden muss. Darüber hinaus prüfen die Experten im Rahmen der Kontrolle Beläge und Bremsscheiben auf Verschleiß.

Auch der Frostschutz im Kühlmittel spielt beim Wintercheck eine wichtige Rolle. Er verhindert, dass die Kühlflüssigkeit gefriert und im schlimmsten Fall einen Motorschaden verursacht. Hierzulande sollte der Frostschutz mindestens bis Temperaturen von minus 25 Grad Celsius ausreichen. Eine sogenannte Frostschutzspindel hilft Ihnen, den genauen Gefrierpunkt von Wasser-Frostschutzmittel-Gemischen zu ermitteln.

Natürlich sollte auch im Scheibenwischwasser genügend Frostschutz vorhanden sein, damit es auf der Windschutzscheibe nicht gefriert. Das Mischungsverhältnis von Frostschutz zu Wasser richtet sich nach den Außentemperaturen – das Herstelleretikett gibt Auskunft über die korrekte Anwendung. Zudem schont eine saubere und eisfreie Scheibe die Scheibenwischer. Deren Gummis können an vereisten Windschutzscheiben reißen und werden im Winter oft spröde. Darum sollten auch die Scheibenwischer regelmäßig geprüft und erneuert werden. Der ADAC empfiehlt, über Nacht Isolationsfolie unter die Scheibenwischergummis zu legen, damit sie nicht anfrieren und beschädigt werden.1

Wohlige Wärme trotz Eiseskälte: nachrüstbare Sitzheizung

Last but not least darf gerade in der kalten Jahreszeit der Komfort an Bord nicht zu kurz kommen. Wenn das Thermometer unter den Gefrierpunkt sinkt, ist eine Sitzheizung Gold wert. Falls Ihr Renault noch nicht über dieses ebenso angenehme wie nützliche Extra verfügt, können Sie das Fahrzeug bei Ihrem Renault Händler für kleines Geld nachträglich mit einer Sitzheizung aufrüsten.

* Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren VO (EG) 715/2007 und § 2 Nrn. 5, 6, 6a Pkw-EnVKV in der gegenwärtig geltenden Fassung und ohne Zusatzausstattung ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch, den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der bei allen Renault Partnern und bei der Deutsche Automobil Treuhand (DAT) unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden steht außerdem als Download zur Verfügung.

1 Quelle: www.adac.de.
2 Quelle: www.stern.de.
3 Quelle: www.bussgeldkatalog.de.

(Stand 11/2021, Irrtümer vorbehalten)

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